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Die Garnele

Von El Excremento in Tierwurstzeichen am 15.10.2014
Einsendung von: Rick
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Die Garnele gilt seit jeher als eines der facettenreichsten Wurstbilder. Doch erst der moderneren Wurstforschung war es möglich, ihren Reichtum an Deutungsmöglichkeiten offen zu legen.

Elegant wurde sie hier im sauberen Bogen, mit nur leichtem Zerschiss am rechten Rand abgelegt. Lenken wir unser Augenmerk zunächst auf die Farbe: Das satte Braun und die dezenten gelblichen Einschlüsse innerhalb des Wurststranges weisen auf eine bereits stattgefundene Erwärmung hin, da unzubereitete Garnelen eher zu einer glasigen, dunkleren Färbung neigen. Die gebogene Form, die Beinlosigkeit und das Fehlen des antennenbesetzten Kopfes, bestätigen die Annahme, dass die Garnele bereits vollständig zubereitet wurde.

Dies bedeutet für dich, lieber Rick, dass dir eine heiße und kopflose Phase bevorsteht. Also Vorsicht beim nächsten Disco-Besuch: Der hohe Eiweißgehalt der Garnele weist auf einen verstärkten Fortpflanzungstrieb hin. Was jedoch in Kombination mit der Trockenheit in der Kloschüssel und dem etwas zerschissenen rechten Abschluss höchstwahrscheinlich zu einer peinlichen, alles andere als feucht-fröhlichen, Situation führen wird. Also, halt wenigstens die Ohren steif.